Parodontologie

Erhöhte Zahnmobilität ist eine Schlüsselkomplikation einer entzündlichen Läsion im Parodontium.

Anlass für Splinting in der Parodontologie

  • Zahn mit einem gesunden aber reduziertem Parondotium und einer erhöhten Mobilität

  • Progressive Mobilität, Migration und Schmerz beim Benutzen

Spezifische Gründe für Splinting in der Parodontologie

  • Kontrolle der Parafunktionskräfte
  • Stabilisierung mobiler Zähne, wenn der Patient über den Kaukomfort klagt
  • Restaurierung der vertikalen Okklusionsdimension, wenn die Stützzone zusammengebrochen ist
  • Verteilung der Kaukräfte entlang der langen Achsen des Zahnes
  • Stabilisierung verlorener Zähne, um das  psychische und physische Wohlbefinden des Patienten wiederherzustellen.

Funktionen des Splints

  • Verlagerung eines Teils der Belastung
  • Dreidimensionaler Prozess

  • Änderung der Richtung der Kräfte entlang der horizontalen Achse
  • Stabilisation der Zähne

Biomechanik des Splints

Das Splinting der Zähne gewährt gelockerten Zähnen Unterstützung durch benachbarte Pfeilerzähne. Der Splint ist ein Teil des Gerüsts, in dem Pfeilerzähne als vertikale Balken gebraucht werden und der Splint, der die Belastung des gelockerten Zahnes trägt, als horizontaler Balken dient. Die größten Belastungskräfte sind horizontale Kräfte, die dank verlorener Zahnmobilität senkrecht auf den Zahnbogen wirken. Die Stabilisierungskapazität eines Splints ist direkt im Verhältnis zur Steifheit des Splints und seiner Adhäsion zu mobilen Zähnen und Pfeilerzähnen. Andererseits sollten perio-splints physiologische Bewegung der Zähne erlauben.

Klinische Vorteile des DentapregTM Splints in der Parodontologie

Allgemein

  • Einfache Prozedur - keine Spezialwerkzeuge und Adhäsivsysteme sind erforderlich, schnelle Zweihandprozedur
  • Erstklassige Ästhetik, feine und starke Ausfertigung
  • Hervorragende biomechanische Eigenschaften
  • Metallfrei - nicht allergisch
  • Patientenfreundlich - nicht invasiv, zeitsparend

Spezifisch

  • Variabilität der Struktur und Form gibt dem Arzt die Möglichkeit, einen Streifen zu wählen, der sich für die konkrete klinische Situation eignet
  • Gute Adhäsion des Streifens zum Zahn und hohe Steifheit des Streifens geben die geeignete unnachgiebige Splintstruktur, die für eine zuverlässige Stabilisierung der geschienten Zähne notwendig ist.

Positionierung der Dentapreg Splints


Orale Schienung

Mittleres Drittel der Krone


Okklusale Schienung

Auf der Ebene der interproximalen Kontakte






Vestubuläre Schienung

Mittleres Drittel der Krone



Typische Situationen für die klinische Verwendung von Dentapreg Splint in der Parodontologie

  • Kurzfristige Stabilisierung vor der finalen Lösung - als Zusatz zur parodontologischen Therapie
  • Stabilisierung, wo die Zahnmobilität mit der vergrößerten Breite des parodontologischen Ligaments und der reduzierten Knochenhöhe steigt - Teil der parodontologischen Therapie
  • Langfristige Stabilisierung während der regenerativen Phase der Behandlung - Teil der parodontologischen Therapie
  • Langfristige Stabilisierung - Palliative Behandlung (Pfützenbildung bei der Extraktion)

Splint oral
Splint occlusal
Splint vestibular

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